Foto Ausschnitt Frauengesicht

Belegarzt in der Privatklinik Döbling

Kieferchirurgische Operationen werden von mir als Belegarzt in der Privatklink Döbling durchgeführt.

Die Privatklink Döbling zählt zu den Top-Adressen unter den Wiener Privatkliniken und versorgt jährlich mehr als 13.000 stationäre Patienten und Patientinnen aus dem In- und Ausland.

www.privatklinik-doebling.at

Kiefergelenk

In den meisten Fällen können Kiefergelenksbeschwerden nach einer sorgfältigen Abklärung durch gezielte konservative Maßnahmen behandelt werden. In manchen Fällen ist trotz konservativer Therapie eine Kiefergelenksoperation erforderlich.

Kieferfehlstellungen

Abhängig von der Korrekturnotwendigkeit kann der Oberkiefer (Le Fort-I-Osteotomie), der Unterkiefer (bilaterale sagittale Spaltungsosteotomie) oder beide zahntragenden Kieferanteile mobilisiert, 3-dimensional korrekt positioniert und refixiert werden.

Kieferfehlstellungen können auch im Erwachsenenalter, wenn eine alleinige kieferorthopädische Behandlung nicht ausreicht, erfolgreich korrigiert werden. In enger Zusammenarbeit mit Ihrer behandelten Kieferorthopädin wird eine kieferorthopädisch-kieferchirurgische Kombinationstherapie nach ausführlicher Diagnostik geplant und ein individuelles Behandlungskonzept erstellt. Die Behandlung gliedert sich im Regelfall in vier Therapiephasen.

1. Kieferorthopädische Vorbehandlung:

In dieser Phase werden die Zahnbögen im Ober- und Unterkiefer ausgeformt und die Zähne korrekt und achsengerecht auf den jeweiligen Zahnbogen positioniert.

2. Dysgnathie-Operation:

Abhängig von der Korrekturnotwendigkeit wird die Kieferfehlstellung durch die Operation eines Kiefers (LF-I-Osteotomie, BSSO) oder beider Kiefer (bignathe Osteotomie) korrigiert.

Bei uns wird die gesamte Osteotomie der Dysgnathie-Operation - zur optimalen Weichgewebsschonung - mit Piezochirurgie durchgeführt.

3. Kieferorthopädische Feineinstellung:

Für eine optimale Verzahnung erfolgt nach der Operation die Feineinstellung der Zähne.

4. Kieferorthopädische Retention:

Nach der aktiven kieferorthopädischen Behandlung wird das Behandlungsergebnis durch einen herausnehmbaren und/oder festsitzenden Retainer stabilisiert.

Kieferdistraktion

Bei einem zu kleinen oder schmalen Kiefer kann durch eine geeignete Apparatur (Distraktor), nach einem operativ erzeugten Frakturspalt, der Kieferanteil in die gewünschte Position gebracht werden.

Profilkorrekturen

Profilverbesserungen können bei einer Unterkieferasymmetrie, bei fliehendem Kinn oder bei einer ausgeprägten Kinnprominenz durch eine Chin-Wing-Osteotomie erzielt werden.

Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom

Je nach Schwere und Ursache werden verschiedene Therapien empfohlen. Eine konservative Therapieform ist die zahngetragene Unterkieferprotrusionsschiene. Eine operative Therapieform stellt die orthognathe Chirurgie dar.

Anästhesie

Kieferchirurgische Operationen werden üblicherweise unter Vollnarkose stationär im Krankenhaus durchgeführt. Die heutigen Anästhesiemethoden sind ausgesprochen sicher und sehr gut verträglich.

Risiken

Bei guter gesundheitlicher Verfassung und einem angemessenen postoperativen Verhalten sind Komplikationen sehr selten, aber nie ganz auszuschließen. Jede Operation hat gewisse Risiken wie z.B. Medikamentenunverträglichkeit, Blutergüsse, Entzündungen, Wundheilungsstörungen oder Sensibilitätsstörungen. Selbst ein erfahrener Chirurg kann dies nicht immer voraussehen oder sie immer vermeiden. Deshalb werden Sie vor einer Operation über alle möglichen Risiken aufgeklärt.

Piezochirurgie

Bei der Piezochirurgie oder Ultraschallchirurgie handelt es sich um ein hochmodernes ultraschallbasiertes, piezoelektrisches Verfahren. Die chirurgische Besonderheit bei diesem Verfahren liegt in der gezielten Knochenpräparation unter gleichzeitiger Schonung des umliegenden Weichgewebes. So kann das Verletzungsrisiko wichtiger anatomischer Strukturen wie Blutgefäße und Nerven deutlich minimiert werden.

2D-/3D-Röntgen DVT

In unserer Praxis kommt Orthophos SL 3D zur Anwendung und dadurch sind digitale zweidimensionale und dreidimensionale Röntgenaufnahmen möglich. Das 2D-Röntgen zählt zur Standarddiagnostik und stellt nach wie vor eine wichtige Grundlage zur Beurteilung von Zähnen und Kiefer dar. Das 3D-Röntgen – DVT (digitale Volumentomographie) ist ein sehr modernes, effizientes bildgebendes Verfahren und kommt in der Zahnmedizin, MKG-Chirurgie und HNO-Heilkunde zur Anwendung. Aufgrund dieser dreidimensionalen Bildgebung können wir unseren Patienten ein höheres Maß an Diagnose- und Behandlungssicherheit bieten. Wann welches bildgebende Verfahren zur Anwendung kommt, ist von der individuellen Situation jedes einzelnen Patienten abhängig.